Bebauungsplan im Verfahren

Was ist ein Bebauungsplan?

Ein Bebauungsplan ist ein verbindlicher Bauleitplan. In diesem wird die Art und Weise geregelt, in der eine Bebauung von Grundstücken möglich ist und die daraus resultierende Nutzung der von einer Bebauung freizuhaltenden Flächen.

Erstellt wird ein Bebauungsplan von der zuständigen Stadt/Gemeinde. Diese legt in einer Satzung fest, welche Nutzungen auf einer Fläche zulässig sind. In der Regel gilt ein Bebauungsplan nicht für das gesamte Gemeindegebiet, sondern für jeweils einen Teil davon, beispielsweise einen Ortsteil.

Der Bebauungsplan besteht aus zwei Teilen:

  • Teil A:
    Planzeichnung, welche im Maßstab 1:500 beziehungsweise 1:1000 bei größeren Plangebieten erstellt wird, und auf einer amtlichen Flurkarte basiert
  • Teil B:
    Text, allerdings besteht keine diesbezügliche gesetzliche Regelung, so dass ein Bebauungsplan auch Gültigkeit besitzt, wenn er ausschließlich in Textform verfasst ist.

An die Regelungen eines Bebauungsplan muss sich zwingend gehalten werden.

Bekanntmachung der Stadt Neustadt in Sachsen für die öffentliche Auslegung:

 
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